Kann man Rom auf einen Blick erfassen? Nein. Doch bietet die Stadt, die auf sieben Hügeln errichtet wurde, einige atemberaubende Aussichtspunkte, die den Besucher „tiefer blicken“ lassen.

Wir zeigen sie Ihnen auf einem lebendigen Spaziergang, der im goldenem Nachmittagslicht beginnt und zur blauen Stunde endet.

Sie sehen: Circus Maximus, Palatinhügel, Schlüsselloch, Orangengarten, Mund der Wahrheit, Fendipalast, Janusborgen, Lift-Auffahrt auf das Nationaldenkmal Vittoriano an der Piazza Venezia

Infos zur Tour

deutschsprachige Führung

inklusive Auffahrt auf die Terrasse des Vittoriano mit atemberaubendem Blick auf Rom

in Gruppen von 6 bis 14 Personen

Preis:

Erwachsene: 59,00 €

Kinder (7-17 Jahre): 49,00 €

Die Zahlung erfolgt direkt in bar vor Ort an den Guide.

Dauer 2,5 Stunden

Termine:

Donnerstag, 15:00 Uhr

Sonntag, 15:00 Uhr

Treffpunkt Piazzale Ugo La Malfa, oberhalb des Circus Maximus, (Nähe U-Bahn Haltestelle Circo Massimo)

Das erwartet Sie...

Rom von oben zu sehen ist ein unvergessliches Erlebnis.

Die Skyline der Ewigen Stadt kennt nichts ihresgleichen – ockerfarben und mit sanften Rundungen liegt Rom dem Betrachter zu Füßen. Unzählige Kuppeln erheben sich gen Himmel, doch eine überragt sie alle. Es ist der Petersdom. Dazwischen romantische Dachgärten – und ein weitaus weniger romantisches Meer von Satellitenschüsseln… Rom von oben zu sehen, bedeutet einen Blick in die Seele der Stadt zu werfen, es ist, als beobachte man die Römer, wie sie am Tisch sitzen und Ihre Pasta essen.

Der Spaziergang beginnt auf einem der sieben Hügel, dem Aventin, einem eleganten, etwas verschlafenen Stadtviertel berühmter und wohlhabender Römer. Die Villen dort haben prächtige Gärten mit Palmen und Orangenbäumen – ein Luxus in einer Stadt wie Rom, in der Wohnraum knapp bemessen ist.

Der Circus Maximus, der aus der Nähe betrachtet eher wie eine Spielwiese aussieht, erscheint von hier aus gesehen wieder als die bedeutende Spielstätte, die er in der Antike war, am Fuße des Palatinhügels, auf dem einst Rom gegründet wurde.

Wir werfen einen Blick durch das berühmte Schlüsselloch des Malteser-Ordens. Wie durch ein Fernglas schaut man auf den wichtigsten Bau der Stadt. Erraten Sie welchen?

Ein paar Schritte weiter liegt der Orangengarten, der giardino degli aranci, der zurecht den Ruf eines duftenden Belvedere mit einem herrlichen Blick genießt.

Über die Salita Savelli geht es hinab zum Tiber und zu einem eher „voyeuristischen“ Aussichtspunkt. Wir schauen durch ein Gitter und gucken den vielen Rombesuchern dabei zu, wie sie ihre Hände in den Mund der Wahrheit stecken. Nach dem über 2000 Jahre alten antiken Relief, das ursprünglich wenig mit der Wahrheit zu tun hatte, wenden wir uns zeitgenössischeren Dingen zu: der Stiftung Fendi, in der Modeschöpferin Alda Fendi ein Experiment aus Kunst, Küche und Architektur geschaffen hat. Aus dem Haus der Kunst, von Stararchitekt Jean Nouvel fachgerecht hergerichtet, schauen wir auf den Janusbogen, neben dem sich eine kuriose Skulptur erhebt: ein Rhinozeros. Wir werden Ihnen gerne erklären was es mit dem gehörnten Tier hier auf sich hat.

 

Den krönenden Abschluss unseres Spaziergangs bildet das Vittoriano. Mit dem Lift geht es hinauf auf das Nationaldenkmal, von dem man die Stadt in 360 Grad Vogelperspektive bewundern kann. Lassen Sie Ihren Blick über das Kolosseum, die offene Kuppel des Pantheons, den Petersdom bis hin zu den umliegenden Bergen schweifen. Ein unvergesslicher Anblick.